Es hat sehr lange gedauert, aber nun gibt es endlich eine flotte und gut funktionierende – wenn auch Google-typisch Beta – Version von Picasa. Ich bin ein großer Anhänder der Software und habe sie nach dem Mac-Switch zunächst schmerzlich vermisst, danach über Umwege mit CrossOver zum Laufen gebracht. Als ich mich damit abgefunden hatte, dass Google vermutlich darauf pfeift, seine Ankündigung von 2006 wahr zu machen, bringen sie das Teil natürlich heraus :)
Was mir besonders an Picasa gefällt ist schnell erklärt: Die wahnsinnig schnelle und unkomplizierte „Erstverarztung“ von Digi-Fotos, also Beschneiden, Ausrichten (=Neigung mit Hilfe eines Rasters ausgleichen, v. A. bei Architektur- oder Städtefotos sehr hilfreich) und ev. Farbkorrektur. Weiters die freundliche Art, die Fotos von Benutzern nicht in eineigenes Dateischma zu pressen, sondern sie dort zu belassen, wo sie sind. Ich habe ein ausgereiftes und gut funktionierendes Ordnungssystem und schätze es, wenn Bildverwaltungsprogramme es intakt lassen. Und zu guter letzt die unterschiedlichen, sehr flüssigen Anzeigemodi – das Programm fühlt sich immer flott und „responsive“ an, was immer viele Sympathiepunkte bringt.
Also: Google’s Picasa gibt’s hier zum Download: http://picasa.google.com/mac/