Kategoriearchive: Software

Wer auf aktueller Apple-Hardware mit Intel-Innereien sowohl OS X als auch Windows (XP, Vista oder 7) rennen hat kann nun von beiden Systemen aus auf das jeweils andere lesend zugreifen. Von OS X auf NTFS geht’s sowieso via Finder, umgekehrt brauchts ne kleine JAVA-basierte Anwendung: „HFSExplorer„. Damit lassen sich von Windows aus Mac-Volumes auslesen.

Das Programm ist nicht so bequem wie der Finder (oder Windows Explorer), es müssen Dateien/Verzeichnisse „exportiert“ werden. Kein drag’n'drop also, funktioniert aber trotzdem anständig und zuverlässig.

core„LightWave 3D“ war vor Jahren das erste 3D-Tool, das ich beruflich genutzt habe und somit fundiert kennen und liebe gelernt habe. Doch mit der Zeit verlagernte sich der Fokus, Lightwave schien in eine Sackgasse geraten zu sein und so kühlte das Verhältnis ab: Einmal pro Jahr besuchte ich noch die Website, der Newswert war allerdings meistens bescheiden. Bis vor zwei Wochen.

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w71Vista

Der Name war bereits vor der Markteinführung für Viele mit viel Negativem behaftet – Großteils berechtigt. Ich entschied recht bald, dass ich diese Stufe auslasse, da ich noch immer happy und produktiv mit Tiger/Leopard bin. Neuerdings geschahen allerdings ein paar Dinge, die mein Interesse an Microsoft wieder hoben: Erstens las ich einen sehr interessanten Artikel im Wired über Ray Ozzie (Erfinder der bisher besten Collaboration Software der Welt, Lotus Notes), der nun als Software-Chief Bill Gates beerbt hat für  Microsofts Produkte zuständig ist. Mehr lesen »

Ich glaube es war 2006, als Google verkündete, Picasa würde auch für den Mac erscheinen. 2008 gibt es lediglich einen Web-Uploader für die Online-Gallerien. Auch nicht schlecht, aber eben kein vollwertiges Picasa. Schade.

Die weitverbreiteten Tools unter OS X zum Verwenden von Windows Software sind entweder Parallels Desktop (virtuelle Umgebung, in der z. B. XP relativ gemächlich rennt) oder Bootcamp – dieses lässt einfach das Booten direkt in XP zu, womit man hier volle Geschwindigkeit hat. Für beide benötigt man, wie die Wenigsten bezweifeln werden, eine eigene XP-Lizenz. Mehr lesen »

Wer ein neues MacBook Air oder MacBook Pro mit MultiTouch Trackpad hat wird sicherlich recht bald überall wo nur möglich die „neuen“ Gesten verwenden wollen. Zugegeben, Navigieren im Finder ist so deutlich schneller und die neuen Drei-Finger-Swipes, Drehungen und Zoom könnten an vielen Stellen sehr handlich sein. Naturgemäß sind aber derzeit nur die Apple-Applikationen MultiTouch-aware, der große Rest muss erst Unterstützung von den jeweiligen Herstellern bekommen.

Bis es so weit ist gibt es allerdings mit MultiClutch von Will Henderson ein feines Programm, das diese Lücke erfolgreich schließt. Im Wesentlichen ermöglicht es, beliebige Tastenkürzel an alle derzeit verfügbaren Gesten zu koppeln – global und programmspezifisch. Das Programm ist als Preference Pane in der Systemsteuerung zu finden.

ACHTUNG:

Die im Bild weiter unten gezeigten Shortcuts funktionieren bei mir leider nicht. Trotz generell positiver Rückmeldungen in diversen (englischsprachigen) Foren scheint es teilweise schon bei der Definition von Shortcuts auf deutschen Tastaturen Probleme zu geben. Dass Photoshop meine Kürzel ignoriert kommt erschwerend hinzu.

Ausprobieren loht sich aber auf jeden Fall (gilt v. A. auch hier :). Erfolgsmeldungen sind gerne gesehen.

Für besagte Casio gibt es seit einigen Tagen das Firmware Update, das – wie schon fast überall berichtet – der Kamera eine 5-sekündige Movie-PreRecord Funktion spendiert, die für die Modi HighSpeed und HD funktioniert. Was die meisten Seiten allerdings nicht schreiben, ist wo man die Funktion auch findet.

„Best Shot“

Die PreRecord Funktion ist nur als neue „Best Shot“ Voreinstellung aufrufbar. Das heißt, rechtes Rad auf „BS“ drehen, danach „SET“ auf der Rückseite und dann nach unten scrollen. Wenn man mit der Vorderen Wippe (beim Auslöser) hineinzoomt, werden Details zum jeweiligen „Best Shot“ Modus sichtbar.

Downloads

Das Firmware-Update ist unten zu finden. Es gibt offensichtlich einige Seiten von Casio, die es anbieten, auf dieser reicht es aber, lediglich die Seriennummern anzugeben. Auf einer anderen Seite wollten sie gleich Name und E-Mail-Adresse…

http://world.casio.com/qv/download/en/ex_f1_firmup/

Nachdem im Verlauf der Zeit mein Verhältnis zu Outlook imme kühler wurde (siehe Dinge, die besser sein könnten: OL) und ich es generell schade fand, Windows auf einem iMac laufen lassen zu müssen, entschloss ich mich zu einem kleinen Experiment. Auf der Mini-OS X Partition, die ich als Spielwiese neben dem hauptsächlich genutzen XP übrig hatte, installierte ich neben einigen weiteren Programmen, die ich für das daily business brauche, testweise auch Entourage 2008. Die gesamte Firmenkommunikation läuft derzeit über Exchange, was erfahrungsgemäß das Gros der sonst guten Clients (Thunderbird, Apple Maial etc.) aufgrund mangelnder Exchange-Unterstützung ausschließt. Wollte ich also wirklich unter MacOS arbeiten, war Entourage meine einzige realistische Hoffnung.

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Der Tag beginnt mit Outlook, und der Tag endet mit Outlook – der Arbeitstag, wohlgemerkt. Der Stellenwert Outlooks in meinem Leben ist groß, allerdings weitaus größer, als mir lieb wäre.

Ich stehe mit Outlook auf Kriegsfuß, und das aus mehreren Gründen.

Verkleidung
Gleich nach dem Start wird das Programm übermütig – es drängt sich in den Vordergrund, um dann gleich mal komplett die Fassung zu verlieren. Der gesamte Computer ist blockiert. Wehe, mann klickt irgendwo hin: Outlook verliert das fesche schwarze Gewand (die glänzende Titelleiste) und zeigt sich im traurigen, angestaubten Look, der seine alten Redmonder Wurzeln verrät.

Die schöne Oberfläche ist auch nur halbherzige Fassade. Wenn man tiefer gräbt, stößt man bald auf uralte Relikte, die sowohl dem normalen Menschenverstand als auch jeder sinnvollen GUI-Design-Richtlinie widersprechen. Der Look ist hier noch das geringere Übel. Fehlende Konsistenz und die völlige Abwesenheit eines einheitlichen Konzeptes wären einem Hobby-Programmierer zu verzeihen, nicht aber dem weltgrößten Softwarekonzern.

Dialog im Dunkeln
Microsoft und die Dialoge ein absurdes Theater und ein Labyrinth zugleich. Das Ergebnis ist Frust und tiefste Abneigung gegen jede Änderung der Einstellungen oder sonstiger Abartigkeiten in den Untiefen Outlooks.

Die Dialoge und die Sprünge zwischen Dialogen zu Sub- und SubSub-Dialogen sind vom Aufbau schwer verständlich (weil keiner leicht erlernbaren Logik folgend) und verhalten sich teilweise wie Wurmlöcher. Man landet urplötzlich in einen Bereich, der ganz wo anders liegt. Zurück kann man dann aber oft nicht, also muss man sich erneut auf die Reise begeben.

Geschwindigkeit
Dafür gibts Null Punkte. Am Beginn jeden Arbeitstages beobachte ich die Statusmeldungen und muss Lachen und Weinen gleichzeitig. Da stehe z. B., dass der Posteingang aktualisiert wird. Von 64kB ist die Rede. Der Computer hängt über eine Gigabit-Leitung an Exchange, hat einen Zweikernprozessor und ist auch sonst so flott, dass ich nicht klagen kann. Aber Outlook schafft es trotzden, für 64kB fast eine Minute zu brauchen.

Was kann man besser machen?
Alles, was schlecht ist: Das Design der Dialoge, die Platzierung und Benennung der Einstellungen, das Entwirren des Dialoglabyrinths, und ganz, ganz dringend – die Performance.

Muss denn das Outlook-bashing sein?
Wahrscheinlich schon. Der weltgrößte Softwarekonzern beweist immer wieder, dass Manpower und riesige Ressourcen nicht ausreichen, um gute Software zu schreiben, die out-of-the-box Freude macht und funktioniert. Jede Forderung nach Besserung ist also implizit ungerecht, weil man sie ja nicht erwartet. Und überhaupt liegt es vielleicht gar nicht an Outlook, sondern an Exchange?

Fazit
Es ist nicht Alles schlecht an Outlook. Ich lese und verfasse Mails und hab einen Kalender. Aber es fällt mir zig Mal am Tag unangenehm auf. Das ist zu viel für ein Programm für den täglichen Einsatz. Ich suche nach einer Alternative, mit der auch meine Kollegen gut können (die scheinen sich mehr mit den Unstimmigkeiten abgefunden zu haben)